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Donnerstag, 30 Juli 2015

Die Kulturtage Vietnams in Österreich

Der Verein VIET EU und die Botschaft Vietnams in Österreich organisieren heuer erstmals „Die Kulturtage Vietnams in Österreich“ anlässlich des vietnamesischen Nationalfeiertages.

Unterstützt werden sie dabei von der Gemeinschaft der Vietnamesen, von Unternehmen, Vereinen, Verbänden und internationalen Freunden in Österreich sowie der Stadt Wien.

Für nähere Informationen besuchen Sie bitte die Website und/oder Facebook-Seite des Vereins.

Die Gesellschaft Österreich Vietnam lädt zu einem Kurzreferat und Gedankenaustausch mit Dr. Thomas Loidl, österreichischer Botschafter in Hanoi, unter dem Thema „Die aktuelle Situation in Vietnam aus Sicht der Österreichischen Botschaft in Hanoi“

Anschließend: Öffentliche Generalversammlung der Gesellschaft Österreich Vietnam
Tagesordnung

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Termin: Dienstag 21. April 2015, 18.30 Uhr
Ort: VHS Alsergrund, Galileigasse 8, 1090 Wien

Wir freuen uns auf ihr Kommen!

Dr. Peter Jankowitsch
Präsident der Gesellschaft Österreich Vietnam

VTV1 brachte einen Bericht über unseren Vortrag „Der Konflikt im Südchinesischen Meer: China – Vietnam – Philippinen“ mit dem Südostasien-Spezialisten Dr. Alfred Gerstl von der Universität Wien.

Link zu Bericht

Dr. Alfred Gerstl und Dr. Helmut Kramer, Foto: Hoa Vu

Dr. Alfred Gerstl und Dr. Helmut Kramer, Foto: Hoa Vu

Das Südchinesische Meer ist nicht nur aufgrund seiner Öl- und Gasressourcen und seines Fischreichtums, sondern auch wegen seiner Schifffahrtsrouten weltweit bedeutsam. Entsprechend haben die Europäische Union und die USA vitales Interesse an einer Stabilisierung dieser Region. Seit Anfang 2014 hat sich die Krise im Südchinesischen Meer jedoch verschärft: Im März begann die chinesische Marine ihre Präsenz auf von den Philippinen beanspruchten Atollen auszuweiten, im März errichtete Peking eine provisorische Ölplattform in der vietnamesischen 200 Meilen-Zone.

China, Taiwan, Vietnam, die Philippinen, Malaysia und Brunei erheben teilweise überlappende Gebietsansprüche, wobei die Spratly- und Paracel-Inseln besonders umstritten sind. Die Regierungen stützen sich auf völkerrechtliche, historische und wirtschaftliche Argumente. Rechtlich ist der Konflikt schwer lösbar, doch für eine politische Einigung fehlen auf allen Seiten Vertrauen und Konsensbereitschaft. Peking betreibt eine unilaterale Politik, wogegen Vietnam und die Philippinen auf eine Internationalisierung des Konflikts setzen, indem sie möglichst viele Länder zur Rückversicherung gegenüber China einzubinden versuchen. Zudem hat Manila den Territorialkonflikt vor einem UN-Schiedsgericht anhängig gemacht.

In dieser Präsentation von Dr. Alfred Gerstl, Südostasien-Spezialist am Institut für Ostasienwissenschaften (Uni Wien), sollen die historischen und rechtlichen Hintergründe der Spannungen, die Strategien der Hauptbeteiligten Länder China, Vietnam und der Philippinen, der Einfluss anderer zentraler Akteure (USA, ASEAN, Japan, Indien und Russland) sowie verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten des Konflikts aufgezeigt werden.

Moderation: Univ.Prof. Helmut Kramer, Institut für Politikwissenschaft (Uni Wien)

13. März 2014, 18:30 Uhr, Diplomatische Akademie, Bruno-Kreisky-Saal

Gesellschaft Österreich Vietnam und Diplomatische Akademie Wien
Medienpartner: Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens/Institut für Ostasienwissenschaften, Universität Wien

Präsentationsunterlagen von Dr. Alfred Gerstl als PDF

Foto: Der Standard

Foto: Der Standard